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Günther Oettinger - Burschi und Ministerpräsident
Günther Oettinger, der baden-württembergische Ministerpräsident, ist (laut Heilbronner Stimme vom 01.02.07) „schon immer für einen derben Spaß zu haben“.
Augenscheinlich hat Oettinger auch keine Probleme damit, die 1. Strophe des „Deutschland-Liedes“ zu singen – mit den Kameraden der pflichtschlagende, reinen Männerverbindung Ulmia zu Tübingen.
Im Nachhinein rechtfertigt er dies, indem er meinte „Sollte ich als einziger stumm wie ein Fisch bleiben?“ [HSt, 01.02.07].
Aktuell machte er mit dem Satz „Wir sind in der unglaublich schönen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist, es kommt kein Krieg mehr.“ auf sich aufmerksam.
Diesmal rechtfertigte er es, dass er lediglich auf historische Gegebenheiten aufmerksam gemacht habe und sich keinen neuen Krieg zur Sanierung der Rentenkasse herbeiwünsche.

Diese mehrmaligen „Entgleisungen“ lassen durchaus Erinnerungen an den ehemaligen Nazi-Marinestabsrichter und baden-württembergischen Ministerpräsidenten Hans Filbinger (CDU) aufkommen. Dieser verurteilte, bzw. forderte die Todesstrafe während des Nazi-Regimes nachweislich bei vier Menschen. In zwei der Fällen trat er als Ankläger und bei zwei weiteren als Richter auf.
 
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